Kläranlagennachbarschaft 103
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Leistungsvergleich der Kläranlagen für das Jahr 2005 

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1.1 Teilnahme am Leistungsvergleich

Im Laufe des Jahres 2005 sind ca. 20 kleine Kläranlagen aufgelassen und an größere angeschlossen worden. Auch in diesem Jahr haben die meisten Betreiber der 1566 Kläranlagen im Landesverband an dem Kläranlagenleistungsver-gleich teilgenommen.

Die Teilnahme bei der Ermittlung der Sauerstoffbedarfsstufe und der Nährstoffbelastungsstufe konnte auf dem hohen Niveau  von  94% der Kläranlagen im Landesverband gehalten werden.

Bei der Ermittlung der Abbaugrade konnte die Beteiligung der Kläranlagenbetreiber am Leistungsvergleich um ca. 5 % gesteigert werden. Die Berechnung der Abbaugrade stützt sich auf die Ergebnisse der betrieblichen Werte von 97,8% beim BSB5, von 94,5% beim Nges und von 87,4% der Kläranlagen beim Pges.  

1.2 Tendenzen in den Sauerstoffbedarfsstufen, Nährstoffbelastungsstufen und
       den Ablaufkonzentrationen
 

Bei der Ablaufkonzentration und damit auch bei den Sauerstoffbedarfs- und Nährstoffbelastungsstufen ist eine merkliche Verbesserung im Vergleich mit den vorangegangen Jahren zu verzeichnen. Dies ist umso erfreulicher, da die Ablaufwerte auch schon im Vorjahr auf einem sehr guten Niveau lagen. Der hohe Leistungsstand der Kläranlagen lässt sich auch in der nachfolgenden Tabelle an den gewichteten Mittelwerten im Landesverband ablesen.

Zum Vergleich sind  die gesetzlichen Mindestanforderungen an eine Kläranlage > 100 000 EW hinzugefügt. 

Parameter

2004

2005

Mindestanforderung

KA > 100 000 EW

BSB5

  5,2    mg/l

  4,9   mg/l

15 mg/l

CSB

29      mg/l

27,4   mg/l

75 mg/l

NH4-N

  1,9   mg/l

  1,7   mg/l

10 mg/l

Nges

  8,2   mg/l

  7,6   mg/l

13 mg/l

Pges

  0,96 mg/l

  0,93 mg/l

  1 mg/l

 Die Entwicklung der Sauerstoffbedarfsstufe und der Nährstoffbelastungsstufe von 1994 -  2005 ist in der Abb. 1.3 dargestellt. Mit einer mittleren Sauerstoffbedarfsstufe von 1,32 ist die Restbelastung der Gewässers bezüglich der sauerstoffzehrenden Parameter (BSB, CSB und NH4-N) als „sehr gering“ und mit einer mittleren  Nährstoffbelastungsstufe von 1,74  die Restbelastung des Gewässers bezüglich der Nährstoffe (Nges und Pges) als „ gering“ einzustufen.

 

 

 
 Entwicklung der Reinigungsleistung in der DWA-Landesgruppe Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland

 

Sauerstoffbedarfsstufen

 

Nährstoffbelastungsstufen                                                   Stand: 31.12.2005

 
 

1.3                 Abbaugrade im Landesverband

Durch die Erhebung von Zulaufkonzentrationen ist die Auswertung nach Abbaugraden möglich. In der folgenden Abbildung  sind die prozentualen Abbaugrade in den einzelnen Größenklassen für die Parameter BSB5, CSB, Nges und Pges abgebildet. Bei der Auswertung wurden die Parameterkonzentrationen mit der Jahresabwassermenge gewichtet.

Die so ermittelten mittleren Abbaugrade für alle Kläranlagen gewichtet nach Jahresabwassermenge betragen: 

BSB5 :  97,8 %
CSB:     94,5 %
Nges:     80,2 %
Pges:     87,4 %

 

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1.3   Ergebnisse der Nachbarschaft des Schwalm-Eder- Kreises im Verhältnis zum Landesverband

In den folgenden Abbildungen sind die Werte der Sauerstoffbedarfsstufen, der Nährstoffbelastungsstufen sowie der mittleren gewichteten Ablaufkonzentrationen für Nges, NH4-N, BSB5 und Pges in den einzelnen Nachbarschaften abgebildet. Hier kann der direkte Vergleich der einzelnen Nachbarschaft zu den Ergebnissen des Landesverbandes angestellt werden.

 

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Ablaufkonzentration für N ges

 
 

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Ablaufkonzentration für NH4-N


 

 

Ablaufkonzentration für P ges


 

 

Ablaufkonzentration für BSB5

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Hinter dem Erfolg guter Ablaufwerte und einer Verbesserung der Kläranlagenleistung stehen nicht nur große Investitionen, sondern auch ein immer qualifizierteres Betriebspersonal, das die Optimierung des Klärbetriebes zu seiner Aufgabe macht.

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Stand: 14. März 2014