Kläranlagennachbarschaft 103
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Leistungsvergleich der Kläranlagen für das Jahr 2006

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Landesverband           Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland

Tendenzen in den Sauerstoffbedarfsstufen, Nährstoffbelastungsstufen und den Ablaufkonzentrationen

Bei der Ablaufkonzentration und damit auch bei den Sauerstoffbedarfs- und Nährstoffbelastungsstufen zeichnet sich eine Konstanz auf einem sehr hohen Niveau ab. Der hohe Leistungsstand der Kläranlagen lässt sich auch an den nach EW gewichteten Mittelwerten im Landesverband ablesen. Hierbei ist in diesem Jahr zu berücksichtigen, dass erstmalig die Stickstoffparameter nicht nur für das Sommerhalbjahr, sondern für das gesamte Kalenderjahr erhoben wurden. Hierdurch ist die geringe Erhöhung im den Nges-Wert und damit in der Nährstoffbelastungsstufe zu erklären.

Parameter

2004 LV

2005 LV

2006 LV

2006 Hessen

BSB5

  5,2    mg/l

  4,9   mg/l

  4,8   mg/l

  4,5   mg/l

CSB

29       mg/l

27,4   mg/l

26,7   mg/l

25,6   mg/l

NH4-N

  1,9    mg/l

  1,7   mg/l

  1,7   mg/l

  1,5   mg/l

Nges

  8,2    mg/l

  7,6   mg/l

  7,8   mg/l

  8,0   mg/l

Pges

  0,96  mg/l

  0,93 mg/l

  0,89 mg/l

  0,87 mg/l

Mit einer mittleren Sauerstoffbedarfsstufe von 1,32 ist die Restbelastung des Gewässers bezüglich der Sauerstoff zehrenden Parameter (BSB5, CSB und NH4-N) als „sehr gering“ und mit einer mittleren  Nährstoffbelastungsstufe von 1,75  die Restbelastung des Gewässers bezüglich der Nährstoffe (Nges und Pges) als „gering“ einzustufen.

Die Konzentrationswerte im Kläranlagenablauf liegen in Hessen bis auf den Parameter Nges geringfügig unter dem Durchschnitt des Landesverbandes.

Ergebnisse der einzelnen Nachbarschaften

Die Ergebnisse der einzelnen Nachbarschaften kann der folgenden Powerpoint-Präsentation entnommen werden. Dort kann der direkte Vergleich der einzelnen Nachbarschaft zu den Ergebnissen des Landesverbandes angestellt werden.

Abbaugrade

Durch die Erhebung von Zulaufkonzentrationen ist die Auswertung nach Abbaugraden möglich.
Die so ermittelten mittleren Abbaugrade der Frachten für alle Kläranlagen betragen:

 

Abbaugrad
Landesverband

Abbaugrad
Hessen

BSB5

97,9 %

97,9 %

CSB

94,8 %

94,6 %

Nges

80,0 %

79,0 %

Pges

87,8 %

87,8 %

Hinter dem Erfolg guter Ablaufwerte und einer Verbesserung der Kläranlagenleistung stehen nicht nur große Investitionen, sondern auch ein immer qualifizierteres Betriebspersonal, das die Optimierung des Klärbetriebes zu seiner Aufgabe macht.

Hier geht es zur Powerpointpräsentation des Leistungsvergleiches 2006

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Stand: 14. März 2014